{"id":8,"date":"2022-02-09T15:46:32","date_gmt":"2022-02-09T14:46:32","guid":{"rendered":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/?page_id=8"},"modified":"2024-11-16T22:24:46","modified_gmt":"2024-11-16T21:24:46","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/ueber-uns\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Vier Br\u00fcder aus Westerheim in der schw\u00e4bischen Alb schlossen sich in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts mit drei F\u00fcrther Freunden zusammen, um hier in der Kleeblattstadt gemeinsam Bauvorhaben umzusetzen. Einer von ihnen, August Mayer, errichtete die Gastst\u00e4tte in der damaligen Birkenstra\u00dfe und benannte sie nach dieser Gruppe von Freunden mit einer Anspielung auf das gleichnamige schw\u00e4bische M\u00e4rchen, das von der siebenk\u00f6pfigen, einf\u00e4ltigen Gruppe der \u00bbsieben Schwaben\u00ab handelt, die unter anderem gegen ein Monster zu Felde ziehen, welches in Wahrheit ein Hase ist. Einer der F\u00fcrther Freunde war Kunstmaler, und gestaltete die aufwendig ausgemalte Gastraumdecke.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-1024x724.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-125\" srcset=\"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-1024x724.png 1024w, https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-300x212.png 300w, https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-768x543.png 768w, https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-1536x1086.png 1536w, https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-2048x1448.png 2048w, https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-1200x849.png 1200w, https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Bildschirmfoto-2022-02-09-um-21.25.47-1980x1400.png 1980w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gruppenbild der Sieben Schwaben mit Familie. Vorne links, sitzend, der erste Schwaben-Wirt August Mayer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Gef\u00fchrt wurde die Gastst\u00e4tte ab der Er\u00f6ffnung 1888 genau drei\u00dfig Jahre lang von August Mayer und seiner Ehefrau Babette. Bereits 1911 kehrten die Sieben Schwaben der F\u00fcrther Brauerei Joh. Humbser den R\u00fccken und bezogen als erste Gastst\u00e4tte F\u00fcrths ihr Bier von der Stadtbrauerei Spalt. Ein gro\u00dfer Freund des, seinerzeit stadtweit nur hier erh\u00e4ltlichen, Spalter Biers war der in F\u00fcrth aufgewachsene und sp\u00e4ter in Heidelberg ber\u00fchmt gewordene Philosophie-Professor Hermann Glockner: In seiner Autobiographie setzte er den Sieben Schwaben ein Denkmal in der Literatur.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst 1944 wurden die Mayers bei der Stadtf\u00fchrung angeschw\u00e4rzt und mussten den Spruch \u00bbOb Heid, Jud oder Christ &#8211; Herein was durstig ist\u00ab in der Deckenbemalung des Gastraumes mit wei\u00dfer Farbe \u00fcberstreichen, da er in seiner toleranten Aussage nicht zur Propaganda des Dritten Reichs passte. Zuvor war er noch einige Jahre &#8211; sogar nach der Reichspogromnacht und dem Beginn der Arisierungen! &#8211; frei sichtbar \u00fcber den K\u00f6pfen der G\u00e4ste verblieben. Bis zum Zweiten Weltkrieg war auch das Treppenhaus im Stil der Gastraumdecke ausgemalt. Diese Verzierung fiel einer Brandbombe zum Opfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Im heutigen zweiten Nebenraum der Gastst\u00e4tte wurde 1924 die Firma Gebr. Mayer gegr\u00fcndet. Das heutige Gro\u00dfhandelshaus f\u00fcr den Vertrieb von Baumaschinen und &#8211; ger\u00e4ten hatte hier anfangs sein B\u00fcro, Schwaben-Wirt Tobias Mayer war der Bruder des Gr\u00fcnders und wurde 1925 Teilhaber. So entstand der bis heute gebr\u00e4uchliche Name: Gebr<em>(\u00fcder)<\/em> Mayer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Eingangst\u00fcre der urspr\u00fcnglichen Eck-Wirtschaft wurde im Jahr 1950 von der Ecke Goethe-\/Birkenstra\u00dfe an den aktuellen Ort in die Birkenstra\u00dfe verlegt, die heute Otto-Seeling-Promenade hei\u00dft. Im selben Jahr entstand der heutige Tresen nach dem Eingang rechts: \u00bbMit dieser Bauma\u00dfnahme wurde eine bestehende Auflage aufgrund der oberpolizeilichen Vorschriften vom 19.2.1938 erf\u00fcllt, wonach die Ausschankstelle f\u00fcr die G\u00e4ste sichtbar sein mu\u00df.\u00ab<br><br>Im vorderen Gastraum befindet sich heute eine historische, kunstvoll gestaltete Gitter-Bekr\u00f6nung, die bis zum Abriss 1982 die Fassade des Hauptgeb\u00e4udes der Brauerei Geismann in der B\u00e4umenstra\u00dfe zierte.<br><br><a href=\"https:\/\/www.fuerthwiki.de\/wiki\/index.php\/Zu_den_Sieben_Schwaben\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mehr Informationen gibt es im Online-Stadtlexikon F\u00fcrthWiki<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Br\u00fcder aus Westerheim in der schw\u00e4bischen Alb schlossen sich in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts mit drei F\u00fcrther Freunden zusammen, um hier in der Kleeblattstadt gemeinsam Bauvorhaben umzusetzen. Einer von ihnen, August Mayer, errichtete die Gastst\u00e4tte in der damaligen Birkenstra\u00dfe und benannte sie nach dieser Gruppe von Freunden mit einer Anspielung auf das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":113,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1131,"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions\/1131"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/media\/113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sieben-schwaben-fuerth.de\/wp7s\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}